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17.November in Griechenland

Zum Jahrestag des Aufstandes am 17.November gegen die Militärdiktatur in Griechenland fanden auch dieses Jahr viele Aktionen und Demonstrationen im Land statt. Im Zuge der Proteste wurde das Universitätsgelände in Thessaloniki gestürmt und 13 Personen in Athen verhaftet sowie zahlreiche zum Teil schwer verletzt.
Weitere Details gibt es unter: http://www.occupiedlondon.org/blog/2011/11/17/then-with-the-tanks-now-with-the-banks-live-coverage-of-commemorative-demonstrations-for-the-nov-17-uprising-in-athens/ und http://de.contrainfo.espiv.net/

(Quelle: http://de.contrainfo.espiv.net/2011/11/15/athen-auf-anarchistischen-postern-wird-zu-demonstrationen-am-17-november-aufgerufen/) Anarchistische Poster rufen, zum Gedenken an dem Athener Aufstand am Polytechnikum im Jahre 1973 gegen die griechische Millitärjunta (1967–1974), zu Demonstrationen am 17. November auf:

Konfrontiert mit ökonomischen und politischen Absturz, sollten wir die Bedingungen für die revolutionäre Organisation unserer Klasse hervorbringen, überall wo sozialer und Klassenkampf sich täglich entfalten und die Schlichtungsmechanismen, gewerkschaftliche Bürokratie und ManipulatorInnen der politischen Parteien zusammen brechen lassen.

Demonstration: 17. November, 14.00, Klafthmonos – Platz

AnarchistInnen/Anti-Autoritäre

Polytechnio 2011

Konfrontiert mit der Dunkelheit jedweder Tyrannei und Sklaverei,
wählen wir den hellen Weg des Kampfes und der Menschlichkeit, um die Sonne der Freiheit scheinen zu lassen.

Versammlung: Donnerstag, 17.11.2011, 15.30, Syntagma

Athener Gruppe anarchistischer Archive

Damals, durch Panzer [1973]
“Athens Polytechnikum wurde evakuiert durch Panzer“

Jetzt, durch Banken [2011]
“Die Regierung hat den Bankrott eingestanden, Kopfsteuer und Gehälter wurden eingefroren“

Revolte jetzt!

17. November 1973. Die Jugend rebelliert, der Kampf gegen die Diktatur erreicht seinen Höhepunkt. Nach 38 Jahren erkennen wir, dass nichts geendet hat. [. . .]

Wir vergessen nicht die Angriffe der Polizei/Sicherheitskräfte bei großen Streiks, die Terrorismusgesetze, die Schläge und Verhaftungen, die abgekarteten Prozesse, die Abschaffung des Universitätsasyls, das Training militärischer Einheiten, um Demonstrationen zu unterdrücken und natürlich auch nicht die politischen Gefangen. Die Kirche kann unserer Kritik nicht entkommen, diese schmarotzerhafte Institution drängt Gläubige zu Untätigkeit und Wunschdenken, obwohl ihr Eigentum, die Macht ihrer Organe und ihre Interessen sich selbst mit dem Lager der ReederInnen, Großindustriellen und BänkerInnen verbinden.

An die, die immer noch durch konservative Aufrufe dieses reaktionären Räderwerks geködert werden, können wir nur sagen, dass Veränderung nicht durch Beten zu erreichen ist.

In Zeiten der heutigen Krise lebend (wie wir alle) und mit dem Wunsch die Zeitlosigkeit des Aufstands am Polytechnikum hervorzuheben, betrachten wir es als wichtig, die örtliche Gemeinschaft zu einem Marsch in den Vierteln von Ano Glyfada, Elliniko and Argyroupoli einzuladen. Damit öffnen wir mehrere Fronten des Widerstands und Konflikts und schaffen Solidaritätsbeziehungen, indem wir die Idee und Bedeutung dezentraler Aktion voranbringen.

Wir lehnen jegliche rassistische und faschistische Einstellung ab und setzen uns als erstes Ziel Solidarität und Dezentralisation.

Gegen Staat, Kapital und alle Terrorgesetze.
Wir nehmen unser Leben in Anspruch, in dem wir auf die Straße gehen.

Lokale Demonstration in Ano Glyfada, Elliniko and Argyroupoli
(südliche Vororte von Athen)
Versammlung: 17. November, 16.00, Aghios Tryphonas – Platz, Ano Glyfada

Anarchistisches Kollektiv aus Elliniko, Argyroupoli, Ano Glyfada

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