Skip to content


Soliaktion in Hamburg wegen Chimki

(Quelle: http://de.indymedia.org/2010/09/290449.shtml)

Im Rahmen der internationalen Aktionstage zur Unterstützung von Aleksej Gaskarow und Maxim Solopow vom 17. bis 20. September 2010, fand gestern auch in Hamburg ein eSolidaritätsaktion statt.
Rund 60 radikale Linke, Antifas aus Hamburg und Lüneburg und russische Genoss_innen versammelten sich zu einer Kundgebung vor dem russischen Konsulat.

Die Kundgebung begann um 19.30 Uhr vor dem Konsulat. Bei strömenden Regen wurden zwei Redebeiträge gehalten und die Anwohner_innen informiert. Die Polizei hielt sich im Hintergrund und stellte sich nur an den Zaun vor dem Konsulat.
Russische Genoss_innen versuchten ein Transparant an den Zaun zu hängen, was von der Polizei unterbunden worden ist.
Nach Abschluss der Kundgebung, zogen noch 40 Leute lautstark als Spontandemo los. Vom Konsulat bis zum Hauptbahnhof ging die Demo. Zunächst unbemerkt und ungestört von der Polizei. Später versuchten Polizeibeamte die Demoteilnehmer_innen auf den Fußweg zu drängen. Dabei kam es zu kleineren Rangeleien und die Sponti ging auf der Straße weiter.

Aufruf zu den Aktionstagen: http://khimkibattle.org/?p=302〈=de#more-302

Weiterer Bericht, Redebeitrag und Bilder: http://a3yo.noblogs.org/post/2010/09/20/free-the-khimki-hostages-solidarity-=from-hamburg/

Antifa-Hamburg – da geht noch was???

Kritisch muss die Beteiligung aus der radikalen Linken und Antifa-Szene betrachtet werden. Zu der Kundgebung hatten “autonome und antifaschistische Gruppen” aus Hamburg aufgerufen. Dafür war die Beteiligung dann aber desaströs! 60 Leute für eine Großstadt wie Hamburg sind nur noch peinlich. Wenn man sich den Vortag anschaut, wo tausende wegen dem Fußballspiel zwischen St. Pauli und dem HSV unterwegs waren, kann man hier durchaus nach dem politischen Bewusstsein der Hamburger Szene fragen.

Posted in deutschsprachig, ex-soviet region, General.

Tagged with , , , , , , , , , , .